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Perfekte Bedingungen beim Uri Triathlon 2019

Knapp 600 Athleten und Athletinnen aus 23 Nationen waren heute beim Uri Triathlon am Start und sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord. Dabei konnten die Sportler, Zuschauer und Helfer nicht nur das tolle Wetter und die viele Sonne, sondern auch das schöne Bergpanorama im Kanton Uri geniessen.

 

Die Duathleten eröffneten den Sporttag mit einer Sprintdistanz über 5km laufen, 20km Velo fahren und einem weiteren 5km Lauf. Melanie Maurer und Jens-Michael Gossauer waren die Schnellsten des Tages. Das Duathlon Rennen war Teil des Swiss Duathlon Serie.

 

Pünktlich um 11:35 Uhr erfolgte dann der Startschuss für 220 Triathletinnen und Triathleten über die olympische Distanz. Nachdem die Teilnehmer 2 Runden im Urner See zurückgelegt hatten, war es Fausto Mauri vom Schwimming Team Savosa, der als erster durch das Strandbad Richtug Wechselzone lief. Ihm folgten Felix Dariel Felix Fontes und Adrian Haller. Die beiden schnellsten Schwimmer spielten jedoch im Verlauf des Rennens keine Rolle mehr und so war es Haller, der sich schnell an die Spitze setzte und mit der schnellste Velozeit den Grundstein für seinen Sieg legte. Hinter Haller machten Gabriel De La Sota und Robin Wild auf der 37km langen Velostrecke Plätze gut und sicherten sich so eine gute Ausgangslage für den abschliessenden 10km Lauf. In der zweiten Wechselzone hatte Haller bereits einen komfortablen Vorsprung und lief schliesslich nach 1:47:12,0 als Sieger ins Ziel. „Ich hatte heute nicht meinen besten Tag. Dennoch bin ich zufrieden, da dies für mich ein Testwettkampf für die kommenden Rennen war.“ sagte Haller im Ziel. Mit einem schnellen 10km Lauf in 35:20 min sicherte sich Gabriel Perez De La Sota den 2. Rang. „Mit dem Schwimmen bin ich heute nicht ganz zufrieden, aber das Velo fahren auf der gesperrten Strecke hat sehr viel Spass gemacht. Leider war es in der dritten Runde etwas voll. Der Lauf war Super und ich bin glücklich über mein Ergebnis.“ kommentierte Perez De La Sota das Rennen.

 

Der starke Velofahrer Robin Wild kam letzlich als Dritter ins Ziel. Jürgen Leo Foley konnte sich durch konstante Leistungen in allen drei Disziplinen den 4. Rang sichern.

 

Bei den Frauen gewann erwartungsgemäss Niclola Spirig das Rennen mit Bestzeiten in allen 3 Disziplinen. Die Olympiasiegerin von 2012 bereitet sich zurzeit auf den Weltcup in Lausanne vor und nutze das Event als Vorbereitung. „Die Stimmung war toll und ich wurde kräftig angefeuert. Das Rennen hat sehr viel Spass gemacht und ich bin mit dem Schwimmen und Velo fahren sehr zufrieden. Im Laufen musste ich etwas für die schnelle Pace auf dem Velo bezahlen“ sagte Spirig.

 

Hinter Spirig war es Sara Baumann, die als Zweite aus dem See stieg. Auf dem Velo musste Baumann Ihren 2. Rang allerdings an Desiree Wagner abgeben, die diesen bis ins Ziel auch nicht mehr abgab. Die Zuschauer feuerte die Lokalmatadorin kräftig an und lange sah es so aus, als ob Baumann den 3. Rang bis ins Ziel verteidigen konnte. Doch am Ende war es Jana Petr, die sich durch einen beherzten Lauf den 3. Platz erkämpfte. Sara Baumann verlor auf der letzten Runde viel Zeit und landete letztlich auf dem 11. Rang.

 

Neben der olympischen Distanz wurde auch eine Sprintdistanz und ein Schülertriathlon angeboten. Dabei steht vorallem für die Kids, aber auch für die Erwachsenen der Spass im Vordergrund, was man den vielen glücklichen und zufriedenen Gesichtern im Ziel entnehmen konnte.

 

Aller Ergebnisse findest Du hier: Rangliste

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