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Sara Baumann im Porträt - Teil 2

Im 2. Teil des Porträts von Sara Baumann erfahrt Ihr wie Sara zum Triathlon gekommen ist, was Ihre Ziele sind und was bei Baumann´s zuhause auf den Tisch kommt;)

 

Jahrgang: 1993

Team: Tri Team Schattdorf

Beruf: Medizinische Praxisassistentin

 

Wie bist du zum Triathlon gekommen?

Ich bin sehr polysportiv aufgewachsen. Biken, wandern, klettern, Fussball spielen, Ski fahren und Skitouren gehörten zu meinen Freizeitbeschäftigungen. Schon früher habe ich mit der "Meitliriege" an Crossläufen teilgenommen. Seit 1999 bin ich im Schwimmklub Uri. Wettkämfe zu machen, hat mir immer Spass gemacht. Ich konnte bei den Schwimmwettkämpfen auch problemlos meine Leistung abrufen oder bessergesagt übertreffen. Meine Freundlin Jolanda Annen hat mich dann im Frühlig 2009 gefragt, ob ich auch am Sepacherseetriathlon teilnehmen würde. Da habe ich zugesagt und seither mache ich Triathlon.

 

Wie sieht eine typische Trainingswoche in der Regel aus?

Jeweils 1-2 Trainings pro Tag und ein Ruhetag pro Woche. Das gibt etwa 10-12 Trainingseinheiten. Mittwochs und samstags trainiere ich mit dem Schwimmklub Uri. Dort habe ich super Traininspartner und mein Schwimmtrainer kann mir wertvolle Tipps zum Schwimmstil geben. Ich mache schon viele Trainings alleine, aber es gibt immer wieder Gelegenheit mit meinem Freund oder mit Kollegen/innen und Familie ein Training zu machen.

 

Wie motivierst du dich?

Ich bin ein Bewegungsmensch, speziell motivieren muss ich mich nicht. Das Training gehört mittlerweile zu meinem Alltag. Es wäre sehr anstrengend jedesmal einen Grund zu finden, warum ich mich bei einem harten Training "quälen" soll. Mir ist bewusst, dass mit meinem Sport nicht die Welt verbessern kann. Ich habe Freude, Sport treiben zu dürfen und noch mehr Freude macht mir, wenn sich andere Leute auch begeistern lassen und Freude an Bewegung haben.

 

Was muss passieren, damit du nicht zum Training gehst?

Wenn ich mich nicht gesund fühle. Sonst trainiert man sich in den Keller. Gesundheit geht vor.

 

Was sind deine Ziele?

Ich möchte mich stetig verbessern und zwar habe ich bei allen drei Disziplinen noch Potenzial. Im September starte ich nochmals bei einem Mitteldistanzrennen (Halbironman) in Locarno oder Murten und das Ziel ist dort auf das Podest zu Laufen. Grundsätzlich ist mir wichtig, dass ich Spass am Sport habe. Ein grosses Ziel von mir ist, jüngere Athletinnen und Athleten zu motivieren, dran zu bleiben und immer nach vorn zu schauen.

 

Gibt es neben dem Sport noch andere Dinge für dich?

Ja, es gibt zum Glück noch andere Sachen in meinem Leben. Triathlon ist bei mir natürlich das grösste Hobby.

Ich habe eine Lehre als med. Praxisassistentin gemacht, anschliessend die Berufsmatura und arbeite seit knapp drei Jahren im Spital. Mein Pensum ist momentan bei 70-80%. Ich versuche immer auch genügend Zeit für Freund, Familie und Freundeskreis zu finden. Ich bin froh, ist mein Umfeld auch sportlich und wir können jeweils ein Treffen mit einer Jogging- oder Velorude verbinden. Ich höre gerne Musik, am liebsten live an Konzerten und nehme es gerne gemütlich.

 

Ist die Ernährung auch ein Teil deines Trainings und wenn ja wie sieht sie aus?

Zwei Tage vor Wettkämpfen achte ich, dass ich immer etwa das Gleiche esse. Kartoffeln und Reis sind bei mir momentan hoch im Kurs, da bin ich nicht so experimentierfreudig. Auch bei den Mitteldistanzrennen ist natürlich die Ernährung sehr wichtig während des Rennens. Aber sonst versuche ich einfach gesund und ausgewogen zu essen.

 

Was kommt bei dir am liebsten auf den Tisch?

Altdorfer Magronäpastetä. Das ist ein altes Urner Gericht. Spaghetti und Kalbsbrät umhüllt mit Blätterteig. Es tönt komisch, aber es ist mega lecker.